Erektile Dysfunktion kann Depressionen auslösen. Die Ursachen und Risikofaktoren sind bekannt. Foto: lichtkunst73/Pixelio

Erektile Dysfunktion – Ursachen und Risikofaktoren

Erektile Dysfunktion – häufig auch als Impotenz bezeichnet – ist ein Zustand, in dem ein Mann Probleme hat, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten.

Erektile Dysfunktion betrifft viele Männer

Sehr viele Männer waren oder sind von erektiler Dysfunktion betroffen. Am häufigsten tritt eine erektile Dysfunktion bei Männern auf, die 40 Jahre alt oder älter sind.

Genaue Statistiken sind allerdings schwer zu ermitteln. Viele Männer sprechen nicht darüber, wenn eine erektile Dysfunktion vorliegt.

Beziehungsprobleme und Depressionen sind häufige Folgen einer erektilen Dysfunktion

Eine erektile Dysfunktion kann zu Beziehungsproblemen führen. Häufig löst eine erektile Dysfunktion auch Depressionen aus.

Die erektile Dysfunktion kann auf größere Gesundheitsprobleme hinweisen. Das gilt besonders für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Mögliche Risikofaktoren für eine erektile Dysfunktion sind:

  • Rauchen
  • Starkel Alkoholkonsum
  • Fettleibigkeit, Esssucht
  • Bewegungsmangel

Erektile Dysfunktion – Diagnose

Zur Diagnose der erektilen Dysfunktion untersucht der Arzt sexuelle, medizinische und psychologische Faktoren. Aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten, Drogen oder bestimmte Sexualpraktiken kommen als Ursachen einer erektilen Dysfunktion in Betracht.

Erektile Dysfunktion: Ursachen können in Krankheiten liegen

Die Untersuchung auf eine erektile Dysfunktion unterscheidet sich nicht von einer normalen medizinischen Untersuchung. Der Arzt sucht nach Unregelmäßigkeiten und Ungewöhnlichkeiten, auch an den Hoden des Mannes.
Als Ursachen für die erektile Dysfunktion kommen in Betracht:

  • Niedriger Blutdruck
  • Bluthochdruck
  • Zu hohe Cholesterinwerte
  • Herzkrankheiten
  • Diabetes
  • Depressionen

Blutuntersuchungen oder Untersuchungen der Prostata sind für die Diagnose einer erektilen Dysfunktion auch üblich.

Erektile Dysfunktion kann medizinisch behandelt werden

Bei einer erektilen Dysfunktion kommt es zunächst darauf an, die Risikofaktoren zu minimieren. Betroffene Männer sollten Rauchen sowie Alkohol- und Koffeinkonsum einschränken.
Die erectile Dysfunktion wird medzinisch durch die Blockade eines Enzyms im Körper behandelt. Dieses Enzym beeinflusst Erektionen. Bekannte Medikamente gegen erektile Dysfunktion sind Viagra und Cialis. Aber auch Apomorphin oder das pflanzliche Mittel Yohimbin können zum Einsatz kommen.
Andere Behandlungsmöglichkeiten wie Prothesen und chirurgische Eingriffe kommen seltener zur Anwendung. In manchen Fällen wird eine erektile Dysfunktion durch Injektionen geheilt, die den Blutfluss zum Penis stimulieren

Omega-3 Fettsäuren haben bei erektiler Dysfunktion eine positive Wirkung

Einige Studien haben gezeigt, dass Omega-3 Fettsäuren den Blutfluss zum Penis verbessern können. Sie können damit eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung der erektilen Dysfunktion sein.

Erektile Dysfunktion kann Depressionen auslösen. Die Ursachen und Risikofaktoren sind bekannt. Foto: lichtkunst73/Pixelio

Erektile Dysfunktion Erektionsstörung



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