Häufig bleibt eine MRSA-Infektion ohne Symptome.

MRSA-Infektion: Achten Sie auf die Symptome!

Symptome einer MRSA-Infektion

Häufig bleibt eine MRSA-Infektion ohne Symptome. Viele Menschen tragen MRSA in sich ohne es jemals zu bemerken. MRSA-Infektionen können sich stark voneinander unterscheiden.
Hautinfektionen sind die häufigste und oberflächlichste Form von MRSA-Infektionen. Die MRSA-Infektion kann sich auf verschiedene Weise manifestieren. Typische Symptome sind Furunkel, Karbunkel, Abszesse, Empyeme, Zellulitis und im schlimmsten Fall invasive Weichteilinfektionen.
Oft sind bei einer lokalen MRSA-Infektion große Pickel in den Achselhöhlen und auf der Kopfhaut zu finden. Tiefere Infektionen äußern sich als Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündungen der Brustdrüsen, Entzündungen des Knochenmarks oder Hirnhautentzündungen. In den ernstesten Fällen beschränkt sich die MRSA-Infektion nicht nur auf einen Bereich des Körpers, sondern löst beispielsweise Blutvergiftungen aus.

MRSA-Infektion: Symptome

  • Furunkel, Abszesse
  • Große Pickel in den Achselhöhlen
  • Pickel auf der Kopfhaut
  • Mittelohrentzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Blutvergiftung

MRSA-Infektionen vorbeugen

Um sich vor MRSA-Infektionen zu schützen, muss man sich vor den Bakterien selbst schützen. Es wird zum Beispiel davon abgeraten, rohe Milch und rohes Fleisch zu konsumieren, um sich vor MRSA zu schützen. Abgesehen davon, und dem regelmäßigen Händewaschen, gibt es kaum etwas was der Patient gegen eine MRSA-Infektion tun kann.
MRSA-Bakterien dürfen gar nicht erst gezüchtet werden. Daher sollten Ärzte besonders sparsam mit Antibiotika umgehen. Zudem müssen Hygienestandards eingehalten werden.
Fünf Prozent der Krankenhäuser in Deutschland besitzen bereits einen Hygienearzt der darauf spezialisiert ist die Übertragung und Zucht von solchen Keimen zu einzudämmen und damit eine MRSA-Infektion zu verhindern. In anderen Ländern wurde bereits beobachtet, dass die Einstellung solcher Ärzte die Häufigkeit von MRSA-Infektionen verringerte.

Vor MRSA-Infektion schützt nur Händewaschen

Die Verbreitung von MRSA kann mit den gleichen Maßnahmen wie bei anderen Bakterien eingedämmt werden. Dazu zählt regelmäßiges Händewaschen, Haustiere von Lebensmitteln fernhalten und Kleidung bei mehr als 65 Grad Celsius zu waschen. Zum Wohl anderer Menschen ist dies besonders wichtig, wenn man weiß, dass man eine MRSA-Infektion in sich trägt.

Therapie einer MRSA-Infektion

Wann man positiv auf eine MRSA-Infektion getestet wurde, kann man nur noch hoffen, dass die Symptome sich möglichst niemals äußern. Denn das Bakterium kann zwar durch Reserve- Antibiotika behandelt werden, aber es ist nur bei einem Bruchteil der Patienten möglich, eine MRSA-Infektion wirksam zu bekämpfen. Die meisten Patienten durchleben viele Jahre mit schlimmen Schmerzen und schweren gesundheitlichen Schäden.

Todesfälle durch MRSA-Infektion

In Deutschland wird geschätzt, dass jährlich 30-50 Tausend Menschen an den Folgen von MRSA-Infektionen sterben. Wenn diese Zahl stimmt, rechnet man damit, dass sich rund 700.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr mit MRSA infizieren. Eine genaue Zahl ist nicht ermittelbar, da nicht jeder Patient auf MRSA untersucht wird und weil die Symptome verhältnismäßig selten eintreten. Außerdem ist es nicht immer eindeutig zu klären, ob die MRSA-Infektion der Auslöser für einen Todesfall ist.

Häufig bleibt eine MRSA-Infektion ohne Symptome.

MRSA Krankenhauskeime


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